Papa

Die Flucht aus Deutschland

Annas Papa wird nicht namentlich genannt. Sein Aussehen wird im Roman auch nicht näher beschrieben. Sein Charakter ist autobiografisch an dem Vater der Autorin, Alfred Kerr, angelehnt, der als Theaterkritiker aktiv war. 

Annas Vater ist ein bekannter und angesehener jüdischer Journalist und Schriftsteller, der viele Bücher verfasst hat. Er ist am Beginn der Erzählung erfolgreich und verdient viel Geld. Er führt ein gutbürgerliches Leben mit seiner Frau und seinen beiden Kindern, Anna und Max, in Berlin. Er wohnt in einem großen Haus in der Nähe des Grunewalds. Die Familie kann sich eine Haushälterin und ein Kindermädchen leisten. 

Annas Vater kritisiert in seinen Artikeln das Naziregime und bezeichnet sich selbst als Gegner der Nazis. Zu Beginn des Romans ist er an der Grippe erkrankt. Nachdem ihn ein befreundeter Polizist davor gewarnt hat, dass es in Deutschland nicht mehr sicher sei, flieht er noch in derselben Nacht, gerade rechtzeitig vor der Reichstagswahl am 5.März 1...

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