Anna

Das jüdische Mädchen auf der Flucht

Anna ist die Hauptprotagonistin in Judith Kerrs Roman Als Hitler das rosa Kaninchen stahl. Sie ist am Anfang der Erzählung neun Jahre alt und am Ende der Geschichte zwölf Jahre alt. Sie ist recht klein für ihr Alter, hat grüne Augen und dunkles Haar (vgl. S. 8). 

Anna führt am Anfang der Geschichte ein behütetes Leben mit ihrem Bruder Max, ihren Eltern und einigen Angestellten in einem großen Haus in Berlin in der Nähe des Grunewalds. Später muss sie gemeinsam mit ihrer Familie in die Schweiz fliehen und dann nach Paris und London emigrieren.

Ihren zehnten Geburtstag verbringt sie auf einem Dampfer auf dem Zürichsee, da ihr Vater von der Literarischen Gesellschaft dazu eingeladen worden ist. Sie ist sehr traurig, weil der Tag nicht so verläuft, wie sie es gewohnt ist, und sie zudem keine Geschenke bekommt (S. 78ff.). Sie erfährt dann von ihrem Vater, dass sie bald nach Frankreich umziehen wird. Hier wird Anna die nächsten zwei Jahre leben. 

Anna ist ebenso wie ihre Eltern jüdisch, aber nicht religiös. Sie weiß nur, dass sie Jüdin ist, weil ihre Eltern es auch sind und ihr Vater davon erzählt hat (vgl. S. 7ff). Ansonsten hat sie zu dem Glauben und seinen Traditionen keinen Bezug. Sie glaubt auch nicht an Gott, ...

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