Erzählweise

Judith Kerrs Roman „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ ist ein Jugendbuch, das aus vielen Dialogen und Erzählerberichten besteht. Die Gespräche stehen im Präsens und der Erzählerbericht meistens in Präteritum.

Zum Erzählerbericht gehören alle Teile des Textes, die nicht Äußerungen von Figuren sind: Die Handlungswiedergabe sowie die Beschreibung von Gegenständen, Orten und Figuren, Kommentare und Reflexionen, aber auch die Schilderung innerer Zustände und Gedanken der Figuren durch den allwissenden Erzähler. 

Der unabhängige auktoriale Erzähler ist nicht in die Handlung involviert und ist deshalb heterodiegetisch. Er berichtet neutral und sachlich über das Geschehen in der dritten Person, wie hier zum Beispiel: „Anna war mit Elsbeth, einem Mädchen aus ihrer Klasse, auf dem Heimweg von der Schule. In diesem Winter war in Berlin viel Schnee gefallen. Er schmolz nicht, darum hatten die Str...

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