Merkmale des Futurismus im Werk

Döblin lernt den Futurismus auf einer Ausstellung in Berlin Jahr 1912 kennen. Nachdem er anfangs begeistert die Ideen und Konzepte aufnimmt, setzt er sich bereits im Jahr darauf auf theoretischer Ebene mit dem Futurismus auseinander, einer Kunstbewegung, die ihren Ursprung in Italien hat.

Bei dieser literarischen Strömung handelt es sich um eine radikale Weiterentwicklung des Expressionismus. Sie wird sehr stark durch das „Erste futuristische Manifest“ ihres Gründers, des italienischen Juristen und Dichters, Filippo Tommaso Marinetti, im Jahr 1909 beeinflusst, der sich das Ablegen alter Konventionen wünscht. Er fordert in elf Punkten in seiner Schrift völlig neue Ansätze bei der Literaturproduktion, unter anderem einen möglichst reduzierten Einfluss des Autors auf sein Werk, eine völlige Auflösung der Grammatik und der Interpunktion.

 In einem Brief an Filippo Tommaso Marinetti, der in der Zeitschrift „Der Sturm“ veröffentlicht wird, kritisiert Döblin den Autor für seine radikalen Thesen, die ihm als unzureichend für die Kreation einer neuen Literatur erscheinen. Dennoch nimm...

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