Syntax

Die Syntax des Romans ist modern und vielfältig gestaltet. An vielen Stellen wird die Syntax abrupt unterbrochen, teilweise wird dies auch mit einem Perspektivenwechsel verbunden. Damit wird vor allem gesprochene Sprache möglichst direkt und unverändert wiedergegeben: „>>Den nich aus die Oogen lassen, den Franz.<< >>Wenn ihr Oller ihr bloß Zeit läßt.<< >>Soll ihm n Laufpaß geben.<< >>Der redt ja von Heiraten.<< >> Hahaha. Da muß ick mir mal verpusten. Wat will der? Und Franz?<< >>Ist ja Quatsch, sie läßt den Ollen quatschen, warum nicht.<<“ (S. 347).

Auch intensive Auseinandersetzungen und Gefühlsausbrüche werden durch eine dekonstruierte Syntax unterstrichen: „Quellendes Schreien, Schreimassen, gegen das da, keine Zeit, keine Stunde, kein Jahr. […] Dann schräg hin über Mieze, die noch aufsitzt und egalweg gellt, gellt und kreischt und kreischt, und er hält ihr von hinten den Mund zu, wirft sie auf den Rücken, kniet über ihr, legt sich auf der Brust über ihr Gesicht. Die – bring – ich – um.“ (...

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