Sartres existenzielle Philosophie

Das bloße Da-Sein des Menschen beschreibt für Sartre seine Existenz. Für Sartre ist der Mensch in der Welt vollkommen auf sich allein gestellt. Er ist zunächst orientierungslos, da keine vortradierten Werte und Normen existieren. Auch Gott existiert nicht. So muss sich der Mensch eigene Werte und Handlungsrichtlinien schaffen und seinem Leben eine Ausrichtung und einen Sinn geben.  Er muss sich sein Leben selbst entwerfen. Der Mensch ist das, was er selbst formt. Dies ist erst die Essenz, das Wesen des Menschen, die über seine bloße Existenz hinausgeht.

Der Mensch ist allein für sich verantwortlich. Hier liegt für Sartre die absolute, genuine und existenzielle Freiheit des Menschen. Diese Freiheit ist der Ausgangspunkt seiner Handlungen. Der Mensch muss folglich für seine Handlungen, die sein Leben formen, Verantwortung übernehmen. Die Freiheit ist dem Menschen dabei von Grund auf gegeben. Seinem Leben eine Sinnhaftigkeit zu verleihen, ist für jeden Menschen ein grundlegendes Bedürfnis. Darum steht er geradezu unter Zwang, zu handeln und seinem Leben eine Ausrichtung zu geben.

Darum ist für Sartre der Mensch sogar dazu verurteilt, frei zu sein. Denn diese Freiheit birgt nicht nur Positives. In  Situationen, die sein Weltbild erschüttern, muss er feststellen, dass nur er allein und nicht ein übergeordneter Plan Gottes für sein Schicksal veran...

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