Judenverfolgung

1933 veranlasste Hitler den Boykott jüdischer Geschäfte. Ein Gesetz von 1935, das auf dem Reichstag der NSDAP verabschiedet wurde, verbot die Eheschließung zwischen jüdischen und deutschen Bürgern. Nach und nach wurde den jüdischen Menschen die Lebensgrundlage entzogen: Sie durften beispielsweise ihrem Beruf nicht mehr nachgehen, nicht studieren, ihre religiösen Glauben nicht ausleben, nicht zusammen mit deutschen Kindern unterrichtet werde, nicht mehr wählen gehen und keine kulturellen Veranstaltungen besuchen. Die jüdischen Bürger hatten zum großen Teil eine umfassende Bildung und waren dementsprechend in akademischen und kaufmännischen Berufen tätig. Hitler bereicherte sich auch finanziell an ihnen, denn sie mussten seit 1938 ihr Vermögen abtreten.

Durch die „Nürnberger Gesetze“, die 1935 erlassen wurden, legitimierte Hitler seine Vernichtungsstrategie gegen die Juden. Offiziell gab es nun ein Gesetz, das die Rassentrennung vorschrieb. 1938 wurden die ersten deutschen Juden nach Polen abgeschoben und bereits über 1.000 in Konzentrationslager inhaftiert, weil sie nach Hitlers Gesetz eine Straftat begangen hatten. Ab dem Jahr 1937 erhielten die Juden keine Auslandspässe mehr. In ihrem Pass wurde seit 1938 ein „J“ eingetragen und später die jüdischen Beinamen „Sarah“ und „Israel“.

Mit den ...

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