Der Roman als Kunstwerk

Anderschs Roman ist in seinem Aufbau eine komplexe Konstruktion, die vielschichtig angelegt ist. Als Gregor auf seinem Fahrrad  in den Ort hineinradelt, liefert er gewissermaßen einen Hinweis darauf. Das Bild des Ortseingangs, das sich ihm bietet, stellt er sich als „offen sich darbietende Konstruktion“ (S.7) vor. Er imaginiert eine Art Theaterkulisse aus Kiefern und Straße, auf deren Bühne sich das Szenarium zeigt: „Stadt und Meeresküste“ (S.8).

Damit verweist Gregor gleich zu Beginn des Romans auf die Tatsache, dass es sich bei dem folgenden Geschehen um ein Kunstwerk, eine fiktive Geschichte handelt. Der Roman hat jedoch nicht die Form eines Dramas, sondern weist in seiner Gestaltung und Erzähltechnik moderne und traditionelle Formen des epischen Erzählens auf.

Der Aufbau des Romans, das  Erzählverfahren und die Darstellungsformen des Erzählens vermischen sowohl traditionelle als auch moderne Formen miteinander. Die personale Erzählhaltung ermöglicht es, dass der Leser die Gefühle, die Gedanken, Entscheidungen und die Entwicklung der Figuren nac...

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