Kapitel 1

S. 7-25

Ort: London

Zeit: 632 n. Ford

Hauptpersonen: Direktor (DCK), Henry Foster, Lenina Crowne, Studenten

Der Besuch der Fertilisationsstation

Der Roman „Schöne neue Welt“ beginnt im Jahr 632 nach Ford (circa 2540 n. Chr.)  in London. Dort befindet sich  der City-Brüter und Konditionierungscenter London, durch den Direktor, auch DKC genannt, einige Studenten führt. Er besichtigt mit ihnen das Gebäude und erklärt ihnen, wie Menschen künstlich „hergestellt“ werden und welche Position sie später in der Gesellschaft einnehmen sollen.

Die Funktion des Menschen wird bereits während des Befruchtungsvorgangs bestimmt. Sie werden in fünf Kasten eingeteilt: Alphas, Betas, Gammas, Deltas und Epsilons. Zunächst wird ein Eierstock entnommen und künstlich am Leben gehalten. Die so entstehenden Eier werden dann in eine Lösung getaucht, in der sich Spermien befinden, die das Ei befruchten.

Damit aus den Eiern Gammas, Deltas und Epsilons entstehen, unterzieht man die Eier dem Bokanowski-Verfahren. Bei diesem Verfahren wird der Entwicklungsprozess der befruchteten Eier stets immer wieder unterbrochen, was zur Folge hat, dass das Ei viele Knospen bildet. So entstehen völlig identische eineiige Zwillinge in großen Mengen. Anschließend reifen sie in Flaschen heran. Nach ihrem Dekantieren gehören die Gammas, Deltas und Episolons den niederen Kasten an. Sie sind nicht besonders intelligent und verrichten nur einfache Arbeiten.

Wenn man die Eier nach der Befruchtung jedoch gleich wieder in den Brutofen steckt, entwickeln sich daraus Alphas und Betas. Sie bilden die beiden höchsten Kasten. Die Angehörigen dieser G…

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