Kapitel 11

S. 156-173

Ort: Berlin

Zeit: 632 n. Ford

Hauptpersonen: Filine, Michel, Sigmund Marx, Mustafa Mannesmann/WAR, Lenina

Das neue Leben in der Zivilisation

Filine wird wegen ihres Aussehens ausgestoßen. Keiner will sie sehen. Sie bleibt auf ihrem Zimmer und nimmt immer Soma ein, um zu vergessen. Sie ist nicht ansprechbar und befindet sich in dem sogenannten „Somaurlaub“. Michel akzeptiert schließlich ihren Missbrauch. Die Nachricht, dass ein Wilder in Berlin angekommen ist, verbreitet sich unter der Bevölkerung wie ein Lauffeuer. Alle wollen den jungen Wilden kennenlernen. Doch um an ihn heranzukommen, müssen sie zunächst mit Sigmund reden. Dadurch erfährt dieser zum ersten Mal in seinem Leben viel Aufmerksamkeit. Alle sind plötzlich nett zu ihm. Auch die Frauen sind hinter ihm her. Viele hohe Persönlichkeiten besuchen Sigmunds Partys, um Michel kennenzulernen. Er lässt sogar seinen Freund Helmholtz im Stich.

Sigmund berichtet schriftlich an Mustafa Mannesmann über das Benehmen und die Entwicklung Michels. Mannesmann ist gleichzeitig irritiert und amüsiert über Sigmunds Briefe und möchte ihm eine Lektion erteilen. Den Gedanken verwirft er aber gleich wieder.

Sigmund fungiert als Guide und soll Michel die zivilisierte Welt zeigen. Sie besuchen eine Fabrik, in der jeder Arbeitsgang von den gleichen Kastenmitgliedern erledigt wird. Michel übergibt sich, da er diese Situation nur schwer ertragen kann. An einem anderen Tag machen sie einen Besichtigungsrundgang in einer Schule, in der Kinder der höheren Kasten unterrichtet werden. Die Schüler sehen sich gerade eine...

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