Helmholtz Holmes-Watson

Das einsame und empfindsame Genie

Helmholtz Holmes-Watson ist ein Alpha-Plus, der kräftig gebaut und gut aussehend ist. „Sein dunkles Haar krauste sich, seine Züge waren markant“ (S. 78). Er arbeitet als Dozent am Lehrstuhl für Schriftsteller im Propagandapalast. Außerdem ist er Gefühlsingenieur und schreibt für Zeitungen oder verfasst Drehbücher für die Fühlfilmindustrie. Darüber hinaus dichtet er auch Merkverse und Schlafschulweisheiten.

Unter seinen Kollegen und Vorgesetzten gilt er daher als sehr „begabt“ (S. 78). Früher war er in die Gesellschaft integriert. Er galt als ausgezeichneter Feldtennismeister und hatte zahlreiche Affären. Doch seit Kurzem möchte er lieber allein sein. Er hat sich verändert. Er ist sich seiner geistigen Überlegenheit bewusst, aber seine Intelligenz treibt ihn deshalb in die Einsamkeit, weil er der Gesellschaft gegenüber kritisch eingestellt ist.

Sein bester Freund ist Sigmund Marx. Durch das „Anderssein“ haben die beiden Männer eine Gemeinsamkeit: „Beiden gemeinsam war das Bewußtsein, daß sie Einzelfälle waren“ (S. 76). In Gesprächen mit seinem Freund bezeichnet Helmholtz seine jetzigen Arbeiten als „Nichtigkeiten“ (S. 81). E...

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